White Star & Lone Wolf:
Ausstellung: 19. Juni bis 04.Juli 2026
VERNISSAGE: Freitag, 18. Juni 2026 – 18:30 Uhr
Begrüßung und Moderation: Marcus Hufnagl
Einführung: Mark Rossell (Kurator)
Eröffnung: Mag. Alfred Kellner, PhD
WERKBETRACHTUNG / TEXTE /GEDANKENSTÜRME
Freitag, 3. Juli 2026 – 18:30 Uhr
Philosophischer Austausch mit Fritz Humer und Mark Rossell
Teilnehmende Künstler:
Mark Rossell – Kurator
Eva Bakalar
Andrea Brunner-Fohrafellner
Maria Budweiser – Gast
Judith Exel
Alois Junek
Peter Kaiser – Gast
Hermine Karigl-Wagenhofer
Lia Quirina
Margareta Weichhart-Antony
Mit der Ausstellung White Star & Lone Wolf lädt Kurator Mark Rossell dazu ein, über eine grundlegende Frage nachzudenken: Was bedeutet es, Mensch zu sein?
Ausgangspunkt ist der Passauer Wolf im Wappen der Stadt St. Pölten. Was bedeutet es, wenn ein Wolf Teil der Identität einer Stadt wird? Ist er heute nur noch ein Logo auf einem Bus – oder verweist er auf etwas Tieferes, das wir vielleicht vergessen haben?
Dem Wolf steht der weiße Stern gegenüber: der Polarstern, der Leitstern, vielleicht sogar Sirius. Seit Jahrtausenden orientieren sich Menschen an den Sternen – während der Wolf fest mit der Erde verbunden bleibt. Doch wie wir blickt auch er zum Mond und zu den Sternen. Zwischen diesen beiden Polen bewegt sich die Ausstellung.
Die gezeigten Arbeiten führen durch Räume, die manchmal bedrängend wirken – doch es gibt Orte des Innehaltens: ein Wolfsporträt voller Wärme und kleine gestickte Sternkonstellationen, wie Zeichen der Orientierung in der Dunkelheit.
Im Jubiläumsjahr „40 Jahre St. Pölten als Landeshauptstadt“ versteht Rossell diese Ausstellung als Einladung, über unser Verhältnis zur Stadt, zur Natur und zu uns selbst nachzudenken. Mensch zu sein bedeutet vielleicht, sich immer wieder zwischen diesen Welten zu bewegen – auf der Suche nach einem Ort, an dem wir wirklich zuhause sind.